Chief Winemaker · Mitbegründer

Roberto Cipresso

Bester Winzer Italiens. 133 Sangiovese-Klone. Dreißig Jahre, in denen er neu definiert, was ein toskanischer Wein sein kann.

Roberto Cipresso im Weinkeller mit einem Glas Rotwein — Val d'Orcia, Toskana
Roberto Cipresso
Chief Winemaker · ORIA 1.618 SAS
Val d'Orcia, Toskana, Italien
🏆
Bester Winzer Italiens · 2006 Luca-Maroni-Preis — Il Meglio dei Vini Italiani
🌍
25 Länder Berater und Winzer in Amerika, Europa, Afrika und Ozeanien
🍇
133 Sangiovese-Klone Eigene Selektion nach Jahrzehnten der Forschung im Val d'Orcia
Der Architekt

"Wein wird nicht gemacht.
Er wird verstanden."

Roberto Cipresso wurde im Veneto geboren und bildete sich als Winzer in einem Italien aus, das gerade entdeckte, dass seine alten Weinberge etwas verbargen, das die Welt noch nicht ganz begriffen hatte. Er ging ins Val d'Orcia, als es kaum jemand kannte, und verbrachte Jahrzehnte damit, seinen Boden Klon für Klon, Ernte für Ernte, zu erlernen.

2006 kürte ihn der Kritiker Luca Maroni zum besten Winzer Italiens. Bis dahin hatte Cipresso bereits in 25 Ländern gearbeitet — von Patagonien bis Südafrika, von Kalifornien bis ins tiefe Toskana — stets auf der Suche nach demselben: zu verstehen, wie Boden, Klima und Zeit durch die Traube sprechen.

Als Martín Iglesias ihn rief, um Oria mitzubegründen, brachte Cipresso etwas Unwiederholbares mit: 133 Sangiovese-Klone, über Jahrzehnte einzeln ausgewählt, und eine eigene Technik — die Dissoziations-Vinifikation — die die Komplexität des Weines bewahrt und ihm ein Reifepotenzial von 30 bis 40 Jahren verleiht.

"Als ich zum ersten Mal ins Val d'Orcia kam, verstand ich, dass nicht ich es war, der den Wein machen würde. Es war der Ort, der bereits alles entschieden hatte. Meine Aufgabe war es, nicht zu stören."

Roberto Cipresso
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Das Werk eines Lebens

133 Sangiovese-Klone

Drei Jahrzehnte lang durchstreifte Roberto Cipresso die Weinberge des Val d'Orcia und identifizierte Verhaltensvariationen des Sangiovese — seiner Leitrebe — je nach Mikroboden, Sonnenexposition und Höhenlage jeder Parzelle.

Das Ergebnis ist eine Massenselektion von 133 eigenen Klonen: keine kommerziellen Klone, sondern einzigartige genetische Linien, die nur in den Weinbergen von Oria existieren. Wenn Sie einen Sangiovese von Oria trinken, trinken Sie etwas, das nirgendwo sonst auf der Welt zu finden ist.

Diese klonale Biodiversität — kombiniert mit den für das Val d'Orcia typischen Galestro- und Alberese-Böden — ist die Grundlage des unverwechselbaren aromatischen Profils des Oria Prólogo.

Die Technik

Dissoziations-Vinifikation

Eine von Cipresso entwickelte Methode, die verändert, was in einem toskanischen Wein möglich ist.

01

Trennung der Phasen

Die Gärung wird in dissoziierte Phasen unterteilt: der glykolytische Teil (Zucker) und der aromatische werden unabhängig voneinander gesteuert. Das erlaubt es, die flüchtigen Verbindungen zu bewahren, die bei der traditionellen Vinifikation in der Hitze verloren gehen.

02

Chirurgische Temperaturkontrolle

Jede Phase läuft bei differenzieller Temperatur mit Abweichungen von Zehntelgraden. Das Ergebnis ist ein Wein, der die aromatische Frische der Frucht bewahrt, ohne die Tanninstruktur zu verlieren, die für eine lange Reifung nötig ist.

03

Erweiterte Tanninreife

Die Dissoziation erlaubt eine selektivere Tanninextraktion, bei der nur jene gewählt werden, die langfristig polymerisierbar sind. Das erzeugt die Struktur, die dem Oria Prólogo seine Fähigkeit verleiht, sich 30 bis 40 Jahre lang zu entwickeln.

04

Unwiederholbare Identität

Kombiniert mit den 133 Klonen und dem Galestro-Alberese-Boden des Val d'Orcia erzeugt die Dissoziationsmethode einen Wein, der außerhalb dieser exakten Koordinaten nicht nachgebildet werden kann. Das Terroir als einzig mögliche Zutat.

Werdegang

Dreißig Jahre der Suche

1980er
Ausbildung im Veneto

Önologiestudium in Italien. Erste Arbeiten in Weingütern Norditaliens. Frühe Faszination für den Sangiovese.

1990er
Val d'Orcia und die Massenselektion

Niederlassung im Val d'Orcia. Beginn der Selektion des Sangiovese Klon für Klon. Internationale Beratungstätigkeit in Südamerika, Afrika und Australien.

2000er
Anerkennung und eigene Technik

2006: Luca Maroni kürt ihn zum besten Winzer Italiens. Er entwickelt die Dissoziations-Vinifikation. 133 Klone gehen in stabile Produktion.

2010er
Internationale Expansion

Beratung in 25 Ländern. Projekte in Mendoza, Uruguay, Kalifornien, Südafrika. Jedes Projekt nährt sein Verständnis des Sangiovese als globale Rebsorte.

2023 — heute
Mitbegründer von Oria Toscana

Gemeinsam mit Martín Iglesias gründet er ORIA 1.618 SAS mit. Er wendet drei Jahrzehnte klonaler Selektion und eigener Technik auf das ehrgeizigste Projekt für Bruchteilseigentum im Val d'Orcia an.

Dein Land, seine Meisterschaft

Roberto Cipresso betreut deinen Weinberg

Jeder Landanteil bei Oria wird mit derselben Sorgfalt bewirtschaftet, die Cipresso seinen exklusivsten Projekten widmet. Ihr Sangiovese entspringt 30 Jahren unwiederholbaren Wissens.

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